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40 Jahre Senioren Breitensport

Im September 1975 war es Jürgen Schröder der die Gymnastik für Männer auf neue Wege brachte. Etwa 12 oder 13 Jahre hielt er uns Trab. Paul Scherer hat ihn bei Abwesenheit und einige Zeit nach seinem Wegzug effektiv vertreten. Die folgenden Jahre haben uns Sportstudenten betreut, u.a. unsere Eva bei der einigen unserer Herren die Pulsfrequenz ans Limit ging. Mangels kompetenter Nachfolger habe ich – nach Absolvierung von Übungsleiterkursen – das Training 21 Jahre lang übernommen. Dann war der Akku leer. Es fehlten mir neue Ideen und die Motivation. Die Abteilungsleitung avisierte uns Anna. Sie brachte mit ihren modernen Fitnessmethoden neuen Schwung in die Mannschaft. Schon beim Aufwärmen bringt sie uns gehörig aus dem Takt und zeigt uns – auf Grund ihrer enormen Beweglichkeit – dass wir schon ein „bischen“ eingerostet sind. Bei einem Altersunterschied von über 40 durchaus nachvollziehbar. Jedenfalls bemühen wir uns redlich.

  • Breitensport_Brand
Die sportlichen Aktivitäten in der Halle befriedigten uns nicht ganz. Bereits im Winter 1976 wurde die 1. Skiausfahrt nach Schoppernau organisiert Übrigens war hier unser damaliger Bürgermeister Josef Bisinger mit von der Partie. Nach Schoppernau 18 Winter in Faschina und nunmehr 20 Jahre in Brand. In den erster paar Jahren nur ein verlängertes Wochenende. Seit 35 Jahren schnallen sich zwischen 12 und 15 Breitensportler jeweils von Dienstag bis Sonntag die Bretter unter die Füße. In den letzten Jahren hat sich der Trend „weg vom alpinen Skifahren“ in unserer Gruppe breit gemacht. Etwa die Hälfte ist der Faszination der Winterwanderung erlegen.

A propos Wanderung! Seit dem 1 Jahr sind wir auf Schusters Rappen unterwegs. In den ersten Jahren mit Frauen, Kindern, Hunden und Gästen. Fast 20 Jahre lang hat Paul Scherer die Organisation übernommen. Aufzuzählen wo wir überall unsere Füße hingesetzt haben ist nicht mehr nachvollziehbar; würde auch den Rahmen sprengen. Einige Highlights, an die sich jeder der dabei war gern erinnert, möchte ich nicht unerwähnt lassen. In den Bergen: Chesaplana (knapp 3000 Meter), Rote Wand, Braunarlspitze, Zafernhorn, Damülser Mittagsspitze u.a.. Schwäbische Alb: 7 Tausender auf der Balinger Alb in 2 Tagen. Die Alb war unser Revier wo wir fast kein Fleckchen ausgelassen haben.

  • Breitensport_PfrungenerRied
  • Breitensport_Chesaplana
Den Hochschwarzwald durchstreiften wir auf mehreren interessanten Touren. Nicht zu vergessen das Hegau mit Hohentwiel, Hohenkrähen und Hohenheven, und unter Führung von Dieter Dzillak das Pfrungener Ried mit dem Höchsten.

Neben den sportlichen Aktivitäten pflegten wir auch das kameradschaftliche Zusammensein. Seit etwa 25 Jahren feiern wir bei prasselndem Kaminfeuer den Jahresabschluss im tiefen Keller von Schloßvogt Gottfried Knott und im späten Frühjahr findet ein gemütlicher Grillabend im Schlossgarten statt. Zur guten Kommunikation gehört natürlich auch das informative Stündchen nach dem Sport im Sportheim.
Das bisher erwähnte ist eine Dokumentation über die Breitensportabteilung „Senioren“. Es wäre aber schade, wenn das menschliche was diese Gemeinschaft prägt unerwähnt bliebe. Ich möchte aber betonen, dass es sich hier um meine eigene Meinung handelt. Wir sind ca. 16 Mitglieder aller couleur.7 oder 8 von uns sind von Anfang, oder fast von Anfang an dabei. Jeder kennt Jeden, seine Stärken und Schwächen und weiß damit umzugehen. Am besten erkennt man das bei den Hüttenabenden in den Skiwochen. Nach gutem Essen sitzt man bei Bier und Wein zusammen. Es wird gespielt, gesungen und gelacht. Selbstverständlich wird auch diskutiert. Es gibt banale Dinge wie z.B.: Heißt es jetzt „Tiefenschärfe“ oder „Schärfentiefe“? Andere Themen sind die „Große Politik“, oder die „Komunalpolik“, oder Themen die Bühl betreffen. Natürlich werden auch unsere lieben Mitbürger durchgehechelt. Die Wogen schlagen manchmal hoch. Es wird lautstark, emotional, kontrovers und manchmal auch ein bischen unter der Gürtellinie. Und trotzdem geht jeder mit einem „Gute Nacht“- Gruß ins Bett. Am Morgen sitzen alle friedlich-freudig am Frühstückstisch. Kein Groll kein “Nachtragen“! Wir sind keine total harmonische Gemeinschaft –was es übrigens nicht einmal im Kloster gibt – wäre auch saumäßig langweilig! Man muss nicht jeden „lieben“. Aber man kann versuchen den Anderen zu akzeptieren und zu tolerieren. Ich habe den Eindruck, dass es bei unserer Gruppe funktioniert. Klar: „Nobody is perfekt“. Auch ich nicht!

  • Breitensport_Faschina
Zum Schluss möchte ich im Namen aller meiner Breitensportkameraden den verstobenen Mitgliedern, die uns jahrelang verbunden waren und durch ihre individuelle Persönlichkeit unsere Gemeinschaft bereichert haben, gedenken.
Theo Müller, Albrecht Weber, Friedrich-Wilhelm Seeliger, Hugo Lohmüller, Walter Pfeffer.

 

Jochen Hagner

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