Spielbericht SSC Tübingen II – SV Bühl 1:3

Gegen die bis dahin ungeschlagenen Gastgeber vom SSC waren wir von Anfang an hoch konzentriert. Trotz einiger Ausfälle kurz vor Spielbeginn, waren wir taktisch sehr diszipliniert. Es war klar dass wir den Tübingern nicht zu viele Räume lassen durften, die sie mit Ihren starken Konterspielern nutzen konnten. Dies gelang der ganzen Mannschaft im Verbund tadellos und so gab es nur sehr vereinzelte Konter, die unsere Abwehr jedoch überlegt und souverän abwehrte. Nicht dass wir nur versuchten den Gegner am eigenen Spiel zu hindern, nein wir schafften es auch den Gegner durch das nach Balleroberung schöne und effektive Spiel nach vorne in der eigenen Hälfte weitestgehend ein zuschnüren. Durch unsere deutliche Überlegenheit kamen wir dann zwangsläufig zu Torchancen, als dann der Torhüter eine Schwäche zeigte war Joseph zu stelle und brachte uns in Führung. Nach einem strammen Schuss in die untere linke Ecke, erneut durch Joseph, führten wir mit 0:2. Dennoch gelang es den Gastgeber immer mal wieder gefährlich vor unserem Tor aufzutauchen. So konnte sich Jona noch vor der Halbzeit durch eine Glanzparade nach einem schönen Fernschuss auszeichnen.

Auch die zweite Hälfte traten wir sehr konzentriert und überlegen auf. In einem Spiel auf hohem taktischen und spielerischen Niveau gab es leider nicht mehr allzuviele hochkarätige Chancen. Zwar konnten wir immer wieder schöne Kombinationen zeigen, ohne jedoch zwingend vor dem gegnerischen Tor zum Abschluss zu kommen. Auf der Gegenseite konnte Jona nach einer überragenden Aktion, als der gegnerische Angreifer, aus abseitsverdächtiger Position, alleine auf in zulief,  die 0:2 Führung halten. Als wir dann durch einen schönen Angriff über mehrere Stationen Willem vor dem vor dem Tor freispielten, konnte diese auf 0:3 erhöhen. Kurz vor Ende der Partie gelang dem SSC noch der 1:3 Anschlusstreffer und so endete das Spiel mit einem hoch verdienten Sieg.

Es spielten: Jona Antoni, Jannis Ambros, Finn Bailer, Joseph Banzhaf (2), Magnus Hagelstein, Carlo Kienzle, Johannes Kind, Moritz Maier, Willem Poos (1), Paul Roussou und Ruben Sailer

Rainer Oesterle